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Kleiner geschichlicher Abriss der Trägerschaft
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Geschichte
Zu Beginn war der «Schärme» Weihnachten 1982 öffnete der Schärme seine Tür, Mitgliederbeiträge und Spenden verschiedenster Herkunft machten die Eröffnung dieser Auffangstelle möglich. Die Schaffhauser Bettagsaktion 1982 sicherte die Einrichtung mit einem Sammelbetrag von Fr. 104'000.—. Am 20. Mai 1985 fanden in Stadt und Kanton Schaffhausen Volksabstimmungen statt, die dem «Schärme» jährliche Subventionen von je Fr. 100'000.— indexiert zusicherten. Der Mensch muss essen, die «Gassenküche» kam hinzu 1988 richtete die IV Betriebsbeiträge an den Schärme aus, auch rückwirkend für die Jahre 1986 und 1987. Dieses Polster ermöglichte uns die Einrichtung einer Gassenküche. In den Anfängen öffneten wir in den Wintermonaten drei Mal wöchentlich, dann täglich die Gassenküche. Ab 1996 konnten wir die Gassenküche für unsere Gäste ganzjährig täglich öffnen, und im Verbund mit dem Taglohnprogramm der Stadt Schaffhausen entwickelte sich eine Tagesstruktur für unsere Klienten. Heute ist die Hülfsgesellschaft Schaffhausen mit ihrem Betriebsbeitrag die wichtigste finanzielle Stütze der Gassenküche, werden doch seit dem Jahre 2000 infolge Sparmassnahmen des Bundes keine IV-Beiträge mehr an den Schärme ausgerichtet. Prävention ist wichtig, Beratung unerlässlich, es folgte die «S&D» Am 2. Mai 1990 eröffneten wir die Suchtprävention und Drogenberatung S&D, die sich heute an der Vorstadt 44 in Schaffhausen befindet. Seit der Eröffnung konnte das Angebot den wachsenden Bedürfnissen entsprechend ausgebaut werden. Heute arbeitet die S&D mit zwei Fachteams und wird durch Kanton, Stadt und die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen finanziert. Seit der Eröffnung der S&D leistet die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen wesentliche Betriebsbeiträge an die Drogenberatung. Überleben heisst Schadensbegrenzung Am 25. September 1994 befürworteten die StimmbürgerInnen der Stadt Schaffhausen die Einrichtung des Tagesraumes Schaffhausen (TASCH). Er ist ein Angebot der Überlebenshilfe. Im Tagesraum können abhängige Personen aus dem Kanton Schaffhausen und Umgebung in einem geschützten und betreuten Rahmen Drogen konsumieren. Der VJPS führt den Tagesraum mit Injektionsraum im Auftrag der Stadt Schaffhausen. Die Stimmberichtigten der Stadt Schaffhausen stimmten am 2. Dezember 2001 der Heroingestützten Behandlung (HeGeBe Schaffhausen) knapp zu und so konnten wir am 13. Mai 2002 die Poliklinik, die wir im Auftrag der Stadt Schaffhausen führen, an der Hochstrasse 34 in Schaffhausen eröffnen. Organisation Der VJPS ist ein privater, gemeinnütziger Verein gemäss den Bestimmungen des Schweizerischen Zivilgesetzbuches Art. 60 ff mit Sitz in Schaffhausen. Der Verein wird nach unternehmerischen Gesichtspunkten geführt: transparent, effizient und kostengünstig. Er ist die Trägerschaft von: - Fachstelle für Gesundheitsförderung, - Prävention und Suchtberatung - Gassenküche Schaffhausen - TASCH, Tagesraum Schaffhausen |
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